CMD / Kiefergelenksdysfunktionen / Zertifikatskurs 

  (20 Fortbildungspunkte je Kursteil) 

 

  Wir beschäftigen uns nicht mit Massagen, sondern mit der Therapie, die auf einem  

  spezifischen Befund basiert. 

 

  Zunehmender Berufs- und Alltagsstress trägt viel zu Kieferproblemen bei, denn  

  Stress erzeugt häufigeren Zahnkontakt. Man muss sich „durchbeißen“, „in saure  

  Äpfel beißen“, „zähneknirschend“ etwas „ nochmal durchkauen“… - kein Wunder,  

  dass so viele Menschen nachts mit ihren Zähnen knirschen – und dabei den  

  Zahnkontakt um bis zum 100-fachen des Normalwertes erhöhen.

 

  Ist dann auch noch die natürliche Abstützung der Kiefergelenke über das Gebiss  

  beeinträchtigt, etwa durch Kronen, Füllungen, Inlays oder Zahnverlust, kann sehr

  schnell eine Kiefergelenkstörung eintreten. Vergessen wird in der Regel, die  

  Probleme müssen ursächlich nicht aus dem Kausystem kommen, z. B. hat die HWS  

  mit ihren Problemen, statisch/dynamisch, direkten Einfluss auf die Kiefergelenke

  und deren Kinematik.

 

  Das Krankheitsbild hat den sperrigen Namen „Craniomandibuläre Dysfunktion“, kurz  

  CMD. Das müssen Sie sich nicht merken. Wichtig für Ihr Wohlergehen ist allerdings:  

  CMD ist eine hoch komplizierte Störung und ruft nicht selten Beschwerden in

  Körperregionen hervor, welche in keinem offensichtlichen Zusammenhang mit Ihrem  

  Kiefergelenk stehen. 

  • Christian Heine ist Spezialist im Bereich der CMD.
  • Er beschäftigt sich ausschliesslich mit Ursache und Behandlung der CMD.

  Wie jeder Zahnarzt, der sich ernsthaft um CMD annimmt, hat der Referent eine

  spezielle Ausbildung (z. B. Prof. A. Bumann, Prof. H. v. Pieckartz, Dr. J. Reitz, G.  

  Groot Landeweer) absolviert und kooperiert eng mit ebenfalls speziell geschulten

  Ärzten/Physiotherapeuten, um sichere Diagnosen und erfolgversprechende  

  Behandlungen anbieten zu können.

 

  Sprechen wir darüber. So bald wie möglich. Denn auch, wenn es unglaublich klingt:  

  all die nachstehenden Beschwerden können ursächlich mit Funktionsstörungen des  

  Kiefergelenks und der umgebenden Strukturen zusammenhängen. 

 

  • Kopf- / Gesichtsschmerzen

  • Kiefergelenksschmerzen / Mundöffnungsstörung

  • Kiefergelenksgeräusche

  • Ohrenschmerzen / Tinnitus

  • Andauernde Halsschmerzen / Heiserkeit

  • Schluckstörungen

  • Häufige Halswirbelsäulenbeschwerden

  • Rückenschmerzen

  • Wiederholte Blockierungen des Iliosakralgelenks

  • Schmerzen in der Hüftregion

  • Unklare Bauchschmerzen

 

  CMD: Diagnose

 

  MSA: Manuelle Untersuchung

  Zur Erstdiagnose wird die manuelle Funktions- und Strukturanalyse der  

  Kiefergelenke (MSA) nach Prof. Dr. med. dent. Axel Bumann eingesetzt. Dabei  

  werden die Kiefergelenke mittels spezifischer Tests untersucht und evtl. vorhandene  

  Funktions-störungen und mögliche Schmerz-Auslöser im Kopf-,Gesicht- und  

  Körperbereich diagnostiziert. Flankierend werden Aufbiss-Störungen untersucht und

  deren Abhängigkeit zu möglichen „Kiefergelenksfehlstellungen“ analysiert.  

  Gelenkgeräusche werden befundet und Ihre Behandlungsnotwendigkeit festgestellt.

 

  Erlernen Sie eine fundierte Untersuchung und Behandlung von Patienten mit  

  Störungen des craniomandibulären Systems. 

 

  Dieser Kurs bietet Ihnen einen Einblick in folgende Themenbereiche:

  • Strukturen und Funktionen des craniomandibulären Systems und angrenzender Bereiche
  • Zahnmedizinisches Grundwissen für Therapeuten
  • Die Kiefergelenke verstehen und untersuchen
  • Manuelles Screening und orientierende Kieferpositionsanalyse
  • manuelle Funktions- und Strukturanalyse mit praktischen Übungen
  • Schienentherapie bei funktionsgestörten Patienten
  • Manuelle Therapie zur Beseitigung nicht - zahnmedizinischer Störungen

 

  CMD: Therapie

 

  Kombinierte Therapien sind für eine wirksame Behandlung unerlässlich.

  Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) kann erfolgreich behandelt werden. Dies  

  erfordert allerdings in der Regel eine Kombination aus spezieller Physiotherapie und

  zahnärztlicher Behandlung:

 

  Zahnärztliche Behandlung:

  • Ermitteln des Zahnstatus und des intraoralen Zustands.
  • Schienentherapie zur Aufbisskorrektur.
  • Verordnung evtl. notwendiger Medikamente bei Schmerzen.

 

  Bezüglich weiterer Behandlungsmöglichkeiten wird der Zahnarzt interdisziplinär  

  tätig, mit dem Physiotherapeuten: 

 

  Manuelle Therapie:

  • Schmerzreduzierung durch manuelle Techniken am Kiefergelenk

  • neuromuskuläre Koordinierung der Kaumuskulatur 

  • Behandlung der begleitenden Wirbelsäulenprobleme

  • Mobilisation und Schmerzbehandlung der betroffenen Nerven

  • Behandlung von organischen Einflüssen

  • Mobilisation von Faszien

 

  Craniale neurogene Mobilisation:

 

  Wiederherstellung von Beweglichkeitsstörungen der Schädelknochen mit Auswirkung  

  auf den Aufbiss und die Reduzierung der negativen Beeinflussung der durch die  

  Schädelknochen ziehenden Hirnnerven.

 

  Datum: Teil 1: 09.03. - 10.03.2018

                Teil 2: 04.05 - 05.05.2018

 

  Kosten: 480,00 €, beide Kursteile         

             

  Dauer: tägl. ab 8.30 Uhr - 17.30 Uhr ( + offenes Ende, je nach Zusatzfragen )

 
  Dozent: Christian Heine, PT und Gründer der Fort- und Weiterbildung Heine