G. Groot Landeweer

Craniomandibuläre Dysfunktion:

Interdisziplinäre, diagnostische und therapeutische Strategien


Patienten, die unter den Symptomen einer craniomandibulären Dysfunktion leiden, zeigen kein durchgängiges Beschwerde- und Befundbild. Je nach Schweregrad bestehen Probleme eher nur im Kausystem selbst, oder es finden sich mehr oder minder komplexe Zusammenhänge und Wechselwirkungen mit anderen Körperbereichen oder Organsysteme. Innerhalb der Patientengruppe gibt es die Tendenz der diagnostischen und therapeutischen Fehl-, Unter- oder Überversorgung. Es ist anzunehmen, dass dies auf einer Problematik bezüglich des Wissensstands über die Störung an sich, der Diagnostik, der Interpretation der Befunde oder der Durchführung der Therapien beruht.

Im Kurs werden die verschiedenen Beschwerde- und differenzialdiagnostischen Bilder mit den Möglichkeiten, diese Bilder mit sequenziellen diagnostischen Strategien sinnhaft zu befunden, besprochen. Speziell werden die Entscheidungskriterien bei Anamnese und klinischer Untersuchung im Kompetenzteam, die Kommunikation innerhalb des Teams, sowie die Einbindung des Patienten im diagnostischen Prozess beleuchtet. Im Anschluss daran werden die therapeutischen Strategien erklärt und mit Methoden und Techniken bestückt. Die Bedeutung der Rolle des Patienten als Kompetenzpartner während der gesamten Behandlungszeit wird erarbeitet.
 
Datum: 21.06.- 23.06.2018
Kosten:
  • 480 Euro für Physiotherapeuten
  • 680 Euro für Ärzte und Kieferorthopäden 
  • 15 % Ermäßigung p. P. bei Teamanmeldung von Physiotherapeut und Arzt/ KFO
              
Dauer:  Täglich von 09.00 - 17.00 Uhr  
Dozent: G. Groot Landeweer